Die Zahlen stammen aus einem echten Parallel-Test auf dem Kanal: dieselben Einstiege, derselbe Markt, derselbe Zeitraum. Einmal in meiner Backtest-Tabelle, einmal auf einem echten Konto gehandelt. Der Unterschied war kein Rechenfehler, sondern zwei Dinge, die eine Tabelle nicht abbilden kann: Kosten, die ich nur so genau kannte, wie ich sie selbst geschätzt hatte, und Positionsgrößen, die der Broker wegen der Margin so nicht zugelassen hätte. Das merkst du nicht nach zehn Trades und nicht nach fünfzig, sondern erst, wenn echtes Geld auf dem Konto liegt.
TradingView repliziert einen Chart. Forex Tester repliziert einen Broker.
Du platzierst eine Order, und sie wird zu echten historischen Tick-Daten gefüllt: mit dem Spread, der in dieser Sekunde wirklich im Markt war, und der Kommission, die du vorher hinterlegt hast. Am Ende steht keine Zeile in einer Tabelle, sondern ein Kontostand. Und der kann nichts weglassen.
Das kostet vor allem Zeit, und davon erstaunlich wenig: Die ersten dreißig Trades im Tutorial, dreieinhalb Monate Markt, habe ich in gut einer Stunde durchgespielt. Ohne Risiko, bevor ein einziger echter Euro im Feuer steht. Teuer wird es nur, wenn du dich dabei selbst belügst.