Forex Tester: Backtests mit echten Kosten, einmal bezahlt
Forex Tester simuliert einen Broker statt eines Charts: Jede Order wird zu historischen Tick-Kursen gefüllt, mit echtem Spread und Kommission. So siehst du vor dem ersten echten Euro, was deine Strategie nach Kosten übrig lässt. Die Lifetime-Lizenz zahlst du dafür einmal.
Pro Lifetime: Preis beim Anbieter · Demo ohne Kreditkarte · 30 Tage Geld zurück laut Anbieter
(*) Affiliate-Link – keine Zusatzkosten für dich, du unterstützt den Kanal.
Minutenkerzen über alle Jahre abspielenKosten über 1, 3 und 5 Jahre
TradingView Premium jährlich bezahlt, 59,95 € im Monat
1 Jahr719 €
3 Jahre2.158 €
5 Jahre3.597 €
Forex Tester Pro Lifetime einmal bezahlt, Updates inklusive
Einmal279 €
3.597 € nach 5 Jahren TradingView279 € einmal Forex Tester
Fair verglichen: TradingView Premium kann mehr als abspielen, etwa Live-Charts, Screener und Alarme. Für Tageskerzen genügt das kostenlose Basic, Minutenkerzen reichen bei Essential 180 Tage zurück, bei Plus 365 Tage. Beide Preise ohne Umsatzsteuer. TradingView als Aktionspreis (Stand 27.10.2026), Forex Tester im Sale, regulär 349 € (Stand 27.10.2026).
Die Lücke
Ein Chart ist kein Broker
Dieselben Trades, derselbe Markt, derselbe Zeitraum: einmal in meine Backtest-Tabelle eingetragen, einmal im Forex Tester gehandelt, der Spread und Kommission mitrechnet.
Backtest-Tabelle, ohne Gebühren
Alle Trades im Backtesting Template eingetragen, nichts abgezogen.
+23 %
1.230 $ aus 1.000 $
Backtest-Tabelle, 0,1 % Gebühr je Trade
So rechne ich in meinen Tests normalerweise: pauschal, weil jeder Broker anders ist.
+11 %
12 Prozentpunkte weniger
Forex Tester Online
Echter Spread aus Tick-Daten plus Kommission, in jedem einzelnen Trade.
+1 %
22 Prozentpunkte weniger1.010 $ aus 1.000 $
Eine 1-Minuten-Strategie, knapp zwei Monate, 117 Setups (mit Breakeven-Trades, im Video gewertet: 100 Trades), aus dem Video von HarryJamesR (Februar 2026). Die rund 10 $ Gewinn lagen auf dem Forex-Tester-Konto: Simulation mit Tick-Kursen, kein echtes Geld.
Den Unterschied machten zwei Dinge, die eine Tabelle nicht abbilden kann: Kosten, die ich nur so genau kannte, wie ich sie geschätzt hatte, und Positionsgrößen, die der Broker wegen der Margin (der hinterlegten Sicherheitsleistung) so nicht zugelassen hätte.
TradingView repliziert einen Chart. Forex Tester repliziert einen Broker.
Du platzierst eine Order, und sie wird zu echten historischen Tick-Daten (jede einzelne Kursbewegung, nicht nur Kerzen) gefüllt: mit dem Spread, der in dieser Sekunde wirklich im Markt war, und der Kommission, die du vorher hinterlegt hast. Am Ende steht keine Zeile in einer Tabelle, sondern ein Kontostand. Und der kann nichts weglassen.
Was der Broker mitrechneterste 30 Trades im Tutorial · Micro E-Mini S&P 500
−376 $Ergebnis vor Kommission (Spread schon drin)
−502 $Kommission über 30 Trades
−878 $Ergebnis auf dem Konto
Strategie 376 $Kommission 502 $ · 57 %
10.000 $ Startkapital, 2 $ Kommission je Lot, also je Kontrakt (Round Turn: Ein- und Ausstieg zusammen), Positionsgröße je nach Stop-Abstand. Kontostand 9.121 $, 10 von 30 Trades im Plus, Testzeitraum 13.05. bis 21.08.2019. Die ersten dreißig Trades, dreieinhalb Monate Markt, habe ich in gut einer Stunde durchgespielt.
Auswertung
Was 30 Trades verraten
Seit Oktober 2026 hat Forex Tester eine erweiterte Auswertung, die es im Tutorial noch nicht gab. Ich habe dieselben 30 Trades durchlaufen lassen. Für ein Urteil über die Strategie reichen sie nicht. Sie zeigen aber sehr genau, wo ich mich selbst belügen würde.
Exit Optimizer
Der beste Stop Loss ist ein schmaler Gipfel
+3.786 $verspricht er auf denselben Einstiegen, statt −878 $ wie gehandelt
Gleiche Einstiege, nur die Ausstiege neu gerechnet: Mit 91 Ticks Stop Loss und 228 Ticks Ziel wären es +3.786 $. Doch 127 Ticks bringen schon −175 $, 38 Ticks −6.712 $. Ein Gipfel, der so allein steht, passt nur auf genau diese 30 Trades. Über die nächsten 30 sagt er nichts. Im Tutorial zeige ich, warum ich ihn nicht übernehme.
90 % der Läufe: 6.696 $ bis 11.452 $echt 9.121 $Start 10.000 $
Dieselben 30 Trades, 1.000-mal zufällig neu gezogen. Mein echtes Ergebnis liegt mitten in der Spanne, Pech war es also nicht. Trotzdem endet dieselbe Strategie in jedem vierten Lauf im Plus. So wenig sagen 30 Trades, deshalb teste ich in den Videos 100.
Prop Challenge
Erst simulieren, dann die Gebühr zahlen
24,8 %Chance, 10 % Ziel in 90 Tagen zu schaffen
24,8 % bestanden48,8 % an −10 % gesamt18,7 % an −5 % am Tag
Die Simulation spielt meine Trades gegen typische Regeln einer Prop Firm: 10 % Gewinnziel, höchstens 5 % Verlust am Tag und 10 % insgesamt. Fast jeder zweite Versuch scheitert an der Gesamtgrenze. Das weißt du, bevor du eine Challenge-Gebühr zahlst.
Drawdown-Glückscheck
Mein Verlauf war eher mild
2.532 $Rückgang, mit dem ich planen sollte
Mein tiefster Fall waren 1.302 $. 2.000 Mischungen derselben Trades fallen meist 1.205 $ bis 2.532 $ tief, im Mittel 1.769 $. Nur jede zehnte war milder als meine. Dasselbe gilt für Verlustserien: Meine längste waren fünf Verluste in Folge, bei 33 % Trefferquote sind vier bis zehn normal. Das Tool rät deshalb, eine Regel wie „nach X Verlusten Pause“ erst ab zehn greifen zu lassen. Darunter löst schon eine normale Pechsträhne sie aus.
Tags und Sessions
Meine Lehrbuch-Setups verlieren
Trefferquote nach meiner Einschätzung vor dem Trade
Einschätzung vorher
Trades
Trefferquote
Profitfaktor
A · Lehrbuch-Setup
8
12,5 %
0,19
B · mit Haken
15
60 %
2,53
C · würde ich meiden
7
0 %
0
Vor jedem Trade habe ich ihn bewertet: A Lehrbuch-Setup, B mit Haken, C würde ich meiden. Bei den Setups, die ich meiden würde, stimmt mein Gefühl: Kein C-Trade hat gewonnen. Bei meinen Lehrbuch-Setups liege ich daneben, nur einer von acht A-Trades war ein Gewinner. Dazu die Sessions, die sich am Nachmittag überschneiden (ein Trade kann in beiden zählen): London Profit Factor 0,40 bei 18 Trades, New York 0,92 bei 22. Bei so wenigen Trades ist das ein Hinweis, kein Beweis.
Die ganze Auswertung kopiert ein Knopf („Copy for AI“) als Text, den du einer KI wie ChatGPT oder Claude zum Weiterfragen gibst. So ist diese Zusammenfassung entstanden. Sicher nur in Pro stecken Exit Optimizer, Smart Trading Insights und das ausführliche Gewinn-Diagramm. Welche der neuen Teile auch Starter zeigt, schlüsselt der Anbieter nicht einzeln auf. Testkonto im Programm, Testzeitraum 2019, kein echtes Geld.
Im Tool
So sieht es im Tool aus
Screenshots aus meinem Testkonto, dieselben 30 Trades wie oben. Ein Klick öffnet das Bild groß.
Exit Optimizer in 3D: jede Kombination aus Stop Loss, Take Profit und Haltedauer. Der gelbe Gipfel ist schmal.Monte Carlo: 1.000 Läufe aus denselben 30 Trades, die echte Kurve (lila) liegt mittendrin.Prop Challenge: meine 30 Trades gegen typische Regeln, 1.000-mal simuliert. Bestanden in 24,8 % der Versuche.Drawdown-Glückscheck: mein Fall gegen 2.000 Mischungen derselben Trades, darunter die längste Verlustserie.Einstieg und Ausstieg: Wie weit lief jeder Trade gegen mich, wie viel vom besten Stand blieb übrig.Verlauf über die Zeit: Gewinn und Drawdown, darunter die Eckdaten des Kontos.Die Order mit echtem Spread (Sell 2.809,25, Buy 2.809,50) und Kommission (1 $ je Lot und Seite). Das Journaling steckt direkt darunter.
Vergleich
TradingView oder Forex Tester?
Kein Entweder-oder. Ich nutze beide: TradingView für Charts, Analysen und schnelle Tests, Forex Tester, wenn ich wissen will, was eine Strategie nach Kosten wirklich verdient.
Merkmal
TradingView Bar Replay
Forex Tester Online
Was es simuliert
Einen Chart: Kerzen werden ausgeblendet und abgespielt
Einen Broker: Orders werden zu historischen Tick-Kursen gefüllt
Wie weit zurück
Minutenkerzen bei Essential 180 Tage, bei Plus 365 Tage, alle Jahre ab Premium (Stand 27.10.2026)
Tick-Daten bis über 20 Jahre zurück, mit jeder Lizenz
Spread und Kommission
Rechnest du selbst, so genau, wie du sie schätzt
Echter Spread aus Tick-Daten plus hinterlegte Kommission, automatisch in jedem Trade
Ergebnis
Selbst geführte Tabelle (+2 R, −1 R, …)
Kontostand und Equity-Kurve, da fällt nichts unter den Tisch
Journaling
Extern in Excel oder Notion, reißt bei vielen nach 10 bis 15 Trades ab
Hängt direkt an der Order: Tags, Confidence Level, Screenshot, Checkliste
Auswertung
Baust du dir selbst
Kennzahlen, Sessions, Tags, Monte Carlo, Prop-Challenge-Chance, Exit Optimizer, Export als Text für eine KI
Schutz vor Selbstbetrug
Du weißt immer, welches Symbol und welches Jahr du testest
Blind Testing (Mystery Mode) versteckt Symbol, Datum und Preisniveau
Indikatoren
Riesige Community-Bibliothek an Skripten
Rund 100 eingebaute, eigene Uploads nur in Pro, dazu Order Flow Footprint mit echtem CME-Volumen
Live-Trading und Screener
Ja
Nein, reine Testumgebung
Preismodell
Gratis nutzbar, mehr im Abo (Premium 59,95 € im Monat bei jährlicher Zahlung)
Lifetime-Lizenz einmal bezahlt oder Jahresabo
Für wen
Wofür Forex Tester ist und wofür nicht
Nutz es, wenn du …
wissen willst, was deine Strategie nach Spread und Kommission übrig lässt, nicht davor
Intraday-Strategien über mehrere Jahre testen willst, ohne dafür jeden Monat zu zahlen
bereit bist, jeden Trade zu journalen und deine Regeln danach wirklich zu ändern
deine Chartlese-Fähigkeit ehrlich prüfen willst: Im Blind Testing findest du es innerhalb einer Stunde heraus
eine Prop-Firm-Challenge mit ihren echten Regeln simulieren willst, bevor sie Geld kostet
eine Plattform für echtes Trading suchst: Forex Tester ist eine Testumgebung, kein Terminal
TradingView ersetzen willst: Die Indikator-Bibliothek ist kuratiert und deutlich kleiner
nur Tageskerzen testest: Dafür reicht das kostenlose Bar Replay von TradingView
ein Tool suchst, das dir Entscheidungen abnimmt: Es zeigt dir nur schwarz auf weiß, was du tust
nicht journalen willst: Dann bleibt es ein teurer Chart-Player, und es ändert sich gar nichts
Versionen
Starter oder Pro?
Beide gibt es als Lifetime-Lizenz, die du einmal bezahlst, und als Jahresabo. Beim Anbieter laufen regelmäßig Sales, deshalb liest diese Seite den aktuellen Preis täglich dort aus. Wichtiger ist die Frage, welche Version du überhaupt brauchst.
Forex Tester Online: Sale auf der ganzen Seite
Lifetime Pro nutze ich
Lifetime Starter
Lohnt sich, wenn
du Forex Tester ohnehin kaufen willst. Der Sale gilt auch für die Lifetime-Lizenzen, die du einmal bezahlst.
Eher nicht, wenn
du noch nicht weißt, ob du Forex Tester brauchst. Die Demo ist kostenlos: erst ausprobieren, dann kaufen.
Mit dem Code TSABACKTEST gibt es dauerhaft 15 % Rabatt, auch zusätzlich zu einem Sale: Der Code rechnet vom bereits reduzierten Preis.Im November gilt beim Anbieter für alle Codes höchstens 10 %: Mit TSABACKTEST sind es bis zum 30.11. 10 %. Ob der Code dann zusätzlich zum laufenden Sale greift, ist noch nicht bestätigt.Mit dem Code TSABACKTEST gibt es dauerhaft 15 % Rabatt, auch zusätzlich zu einem Sale: Der Code rechnet vom bereits reduzierten Preis. Du gibst ihn im Checkout beim Anbieter ein. Laufende Sales mit Enddatum stehen unter Angebote und Codes.
Ehrlich gesagt: Das meiste, was ich oben in der Auswertung zeige, steckt in Pro. Mit Starter kannst du backtesten und journalen, aber der Teil, der aus deinen Trades Erkenntnisse macht, ist nur zum Teil dabei. Das solltest du wissen, bevor du die günstigere Version nimmst.
Lifetime oder Abo: Die Lifetime-Lizenz kostet etwa so viel wie anderthalb Jahresabos und enthält alle künftigen Updates. Ab dem zweiten Jahr fährst du damit günstiger.
Passt es nach dem Kauf doch nicht: Der Anbieter nennt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Du meldest dich binnen 30 Tagen nach dem ersten Kauf beim Support (Chat im Programm oder support@forextester.com) und bekommst den Kaufpreis erstattet, nach Angabe des Anbieters ohne Bedingungen. Das ist seine Zusage, nicht meine.
(*) Affiliate-Link – keine Zusatzkosten für dich, du unterstützt den Kanal. Am Preis ändert sich für dich nichts.
Tutorial
Das ganze Tutorial
Im Tutorial: 60 Trades (die 30 von dieser Seite und 30 weitere mit geänderten Regeln), die komplette Einrichtung und die Stelle, an der ich eine Empfehlung des Tools mit meinen eigenen Zahlen widerlege.
Beim Abspielen werden Daten an YouTube übertragen.
Forex Tester: 30 Trades reichen, um deinen Fehler zu finden · 03.08.2026 · 19 Min
Alle Trades mit Tags, Confidence Level und Kommentar stehen kostenlos im Trade Journal. Exit Optimizer, Tags und Sessions zeige ich dort schon. Monte Carlo, Prop-Challenge-Chance und Drawdown-Glückscheck kamen erst im Oktober 2026 dazu.
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Es gibt eine kostenlose Demo, ohne Kreditkarte. Mach damit fünf Trades und schau dir danach an, was die Kommission übrig gelassen hat. Wenn dir das nichts sagt, hast du null Euro verloren und trotzdem eine Antwort.
Demo starten (mit E-Mail-Adresse oder Google- bzw. Microsoft-Konto) und ein Symbol wählen, das du auch sonst testest.
Die Kommission deines Brokers eintragen. Im Tutorial waren es 2 $ je Lot für Ein- und Ausstieg zusammen.
Fünf Trades machen, so wie du sie in deinem Backtest auch machen würdest.
Kontostand ansehen und mit der Summe vor Kommission vergleichen: Der Unterschied ist die Kommission, der Spread steckt schon in den Kursen.
Die Demo ist vereinfacht: ein Monat Daten je Symbol, manueller Backtest und die Grundfunktionen. Projekte speichern gibt es erst in den Bezahlversionen, eigene Indikatoren, Prop-Firm-Modus und Blind Testing nur in Pro.
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FAQ
Fragen zu Forex Tester Online
Ersetzt Forex Tester TradingView?
Nein, und das behaupte ich auch nicht. Du handelst dort keinen echten Markt, es ist eine Testumgebung, kein Terminal. Für Charting, Screener und die riesige Community-Indikator-Bibliothek bleibt TradingView gesetzt. Forex Tester beantwortet eine andere Frage: was deine Strategie unter echten Broker-Bedingungen verdient. Ich nutze beide.
Reicht nicht das Bar Replay von TradingView?
Für einen ersten Filter oft ja, das nutze ich selbst. Zwei Grenzen solltest du kennen. Minutenkerzen reichen im Bar Replay bei Essential 180 Tage zurück, bei Plus 365 Tage, alle Jahre erst ab Premium (Stand 27.10.2026). Und Spread und Kommission rechnest du dort selbst. Forex Tester spielt Tick-Daten bis über 20 Jahre zurück ab und rechnet die Kosten in jeden Trade. Ein Beispiel: Mein Tutorial testet den Micro E-Mini S&P 500 von Mai bis August 2019 im Minutentakt. Im TradingView Bar Replay ginge das erst mit Premium.
Was kostet Forex Tester Online?
Es gibt eine Lifetime-Lizenz, die du einmal bezahlst, und Jahresabos. Beim Anbieter laufen regelmäßig Sales, deshalb steht der aktuelle Preis nicht hier, sondern wird täglich ausgelesen und steht im Abschnitt Starter oder Pro. Die Preise des Anbieters sind netto, die Umsatzsteuer kommt im Checkout dazu. Verbindlich ist immer der Preis beim Anbieter (*). Der Rabattcode steht im selben Abschnitt.
Lifetime oder Jahresabo?
Die Lifetime-Lizenz kostet etwa so viel wie anderthalb Jahresabos und enthält alle künftigen Updates. Ab dem zweiten Jahr fährst du damit günstiger. Wer erst einmal ausprobieren will, ob er überhaupt dranbleibt, startet mit der kostenlosen Demo und danach eher mit dem Abo, das jederzeit kündbar ist. Für beides nennt der Anbieter 30 Tage Geld zurück.
Starter oder Pro: Was brauche ich wirklich?
Wenn du nur realistisch backtesten und journalen willst, reicht Starter. Der eigentliche Wert des Tools liegt für mich aber in der Auswertung: Die Analytics haben mir gezeigt, dass meine schlechtesten Setups null von sieben Trades gewonnen haben und dass ich ausgerechnet meinen „Lehrbuch-Setups“ zu sehr vertraue. Beides hat mir meine Excel-Tabelle nicht gezeigt. Den größten Teil dieser Auswertung gibt es nur in Pro. Wer unsicher ist, startet mit der kostenlosen Demo, nicht mit Starter.
Was zeigt Starter bei der Auswertung?
Die Kennzahlen deiner Trades und das Insights-Dashboard. Laut der Vergleichstabelle des Anbieters fehlen in Starter der Exit Optimizer, die Smart Trading Insights mit den Verbesserungsvorschlägen und das ausführliche Gewinn-Diagramm. Welche der neuen Auswertungen vom Oktober 2026 (Monte Carlo, Prop-Challenge, Drawdown) auch in Starter laufen, schlüsselt der Anbieter nicht einzeln auf. Wer die Auswertung so will, wie ich sie hier zeige, nimmt Pro.
Macht mich Forex Tester profitabel?
Nein. Die Software nimmt dir keine einzige Entscheidung ab. Sie hat mir nach dreißig Trades schwarz auf weiß gezeigt, dass meine schlechten Setups durchgehend verloren haben. Aufgehalten hat sie mich bei keinem davon. Wer nicht bereit ist, jeden Trade zu journalen und die Regeln hinterher wirklich zu ändern, für den ändert sich hier gar nichts. Wer es tut, bekommt etwas, das keine Tabelle liefert: ein Ergebnis, in dem Spread und Kommission schon drinstecken, und eine Auswertung, die sagt, welcher Teil der Strategie das Geld verliert.
Forex Tester oder Backtesting Template?
Das Backtesting Template wertet aus, was du im TradingView Bar Replay testest: Du trägst das Ergebnis jedes Trades in R ein (als Vielfaches deines Risikos), das Sheet rechnet Win Rate, Drawdown und Profitfaktor. Forex Tester simuliert den Broker und rechnet Kosten und Positionsgrößen gleich mit. Für einen ersten Filter, ob eine Strategie überhaupt eine Edge hat, reicht das Template. Bevor echtes Geld dranhängt, zeigt Forex Tester, was nach Kosten übrig bleibt.